Rezensionen

Moonbooter - Schwarzmond

Moonbooter - Schwarzmond

Auch Bernd Scholls neuestes Album verfolgt die Synergie seiner astromedialen Verbindung von Space und Sound, vollführt dabei aber eine deutliche Veränderung. Es klingt deutliche defensiver, reduzierter und nachdenklicher als die vergangenen Alben des Eifelers. Natürlich gibt es die typischen Beats und Rhythmus-Muster die eben den Moonbooter-Sound ausmachen, aber der schwarze Mond mag irgendwie suggerieren als ob seine Musik einen kleinen Wandel durchlebt. Einige der Tracks erfordern deutlich mehr Zeit zum Zuhören und weniger des Konsumierens. Gut so und vielleicht führt der nächste musikalische Weg sogar mal auf irdische Breiten- und Längengeraden, wäre doch toll mal zu erfahren wie sich die Musik von Bernd Scholl durch heimische Inspirationen anhören würde. Tolles Album.

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Stefan Erbe 

Magazin

Keine Angst vor der 13!

Keine Angst vor der 13!

Die Konzerte mit Broekhuis, Keller und Schönwälder in der Repelener Dorfkirche haben eine lange Tradition. Nicht viele EM-Events können eine Historie von mittlerweile 13 Jahren vorweisen. Ob die Zahl 13 in diesem Fall eine Glücks- oder eher Unglückszahl ist?

Zu Gast bei Ron Boots um die Ecke

Zu Gast bei Ron Boots um die Ecke

Seit vielen Jahren ist 'De Enck' in Oirschot (mindestens) zwei Mal im Jahr ein Treffpunkt für EM-Fans, denn das ist die Location, die Groove-Chef Ron Boots für seine Events bucht. Dabei ist Oirschot gar nicht sein Wohnort: er und sein Label haben ein paar Kilometer weiter westlich in Best ihre Heimat. Zum ersten Mal hat er zu einem Event eingeladen,...

Im Gespräch: Booth & Creek

Auch mit dem britischen Duo Booth Creek haben wir im Rahmen des Rondo-Festivals ein interessantes Gespräch führen können.

Kolumne

Auswahl ist gut!

Auswahl ist gut!

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie früher an (elektronische) Musik gekommen sind? Also ich mich noch ziemlich gut. So Mitte der 80er Jahre, als ich Winfrid Trenkler's 'Schwingungen' gerade entdeckt hatte, war ich noch Schüler und wohnte in einer kleinen Stadt im Bergischen Land.  Es gab einen kleinen Radioladen, der hatte auch ein Plattenregal, und es störte den Händler nicht allzusehr, wenn sich die Teenager auf den ausgestellten Stereoanlagen die eine oder andere Platte auf Kassette überspielten - solange er die Kassetten verkaufte.  Das Plattenregal war naturgemäß nicht allzu groß, und EM-mäßig war dort nicht allzuviel zu finden.  Zum nächsten echten Plattenladen in der nächst-größeren Stadt war es eine Stunde mit dem Bus, und die richtig große Auswahl gab's erst im Saturn in Köln.  Fehlende Motorisierung und begrenzte finanzielle Mittel setzten solchen Ausflügen natürliche Grenzen, so hat man sich bestenfalls alle zwei oder drei Wochen ein neues Stück Vinyl geleistet.  CD-Player gab es zwar auch schon, aber für die wurden damals noch vierstellige Preise aufgerufen.