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Mit diesen 10 Fragen widmen wir uns nicht nur einem weiteren Künstler der elektronischen Musik sondern nähern uns auch einem Thema, das einen sehr großen Einfluss auf die Wahrnehmung und Verbreitung von Musik generell hat. Matthias Reinwarth ist Elektronikmusiker aus innerster Seele als xenoton und Netlabel-Betreiber aus tiefster Überzeugung heraus mit tonAtom. 
1. Wie fand die elektronische Musik ihren Weg in dein Gehör, und wessen Stücke oder Alben haben dir den Weg dorthin gewiesen?Elektronische Musik war eigentlich immer Bestandteil meiner musikalischen Sozialisation. Ganz am Anfang waren das sicher Jean Michel Jarre („Oxygen“) und Kraftwerk („Autobahn“ und „Mensch-Maschine“). Im Familienumfeld wurde viel Progressive Rock und Krautrock gehört, die ja auch die Elektronik heftig nutzten. Als Kind der 80er kamen meine wirklichen Aha-Momente aber mit Depeche Modes Album „Speak and Spell“. Das zeigte mir als 14-jährigem, was elektronische Musik sonst noch so kann, jenseits von elegischen 21-Minuten-Werken... Von dort ging es dann, etwa mit der entstehenden Sheffield-Szene um Cabaret Voltaire und The Human League / Heaven 17 hin zu anderen Einflüssen, wie Blancmange, New Musik oder Yello, aber auch wieder zu Kraftwerk. Natürlich spielten auch Tangerine Dream (etwa „Stratosfear“) und der frühe Vangelis eine Rolle, aber rückblickend keine so große.
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Der Spanier Michel Huygen hat sein neues Best-Off Album veröffentlicht. Weitere Infos gibt es unter www.neuronium.eu und Neuronium shop on line
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Der Bochumer Visual-Artist "Traumkraft" ergänzt das am 9.6. stattfindende Raumzeit-Festival und präsentiert eindrucksvolle und außergewöhnliche Live-Bilder. Start ist um 15.00 Einlass ab 14.00.

weitere Infos gibt es hier. |
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Am 4.5. war Mythos (alias Stephan Kaske) im Planetarium in Münster. Er hatte ein Instrumentarium aus verschiedenen Synthies, Vocodern, einer Querflöte, einem der Dudelsack-Flöte nachempfundenen Gerät dabei. Sein Konzert bestand aus zwei Teilen mit zunächst 6 Stücken, gefolgt von einer Pause. Diese Pause startete er mit einem besonderen Pausenzeichen : Ein einminütiges Querflötensolo von Händel („Mythoett“). An der Querflöte zeigte sich, dass er auch mit akustischen Instrumenten und klassischer Musik eine gute Performance bieten kann - eben ein Multiinstrumentalist.
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Schon als kleine Kinder musste man sich entscheiden, entweder man war Cowboy oder Indianer. Entweder "Polyester-Hut" oder "Plastik-Feder", beides war unmöglich. Schon immer galt es, entweder Zelt oder Saloon. Winnetou und Old Shatterhand in einer Gruppe, einfach unmöglich. Moralisch gesehen, war es uns Kinder sowieso egal, ob wir jemanden skalpierten oder mit der Kutsche 3 Squaws entführten. Hauptsache schlammwülend und mit großem Bohei, der Nachbarschaft auf den Senkel fallen und immer in der freien Natur um das heroische Recht des Stärkeren kämpfend. Egal ob es regnete, schneite oder jemand "Miracoli" schrie, erst wenn der letzte Meter Grund und Boden verteidigt war und die Dunkelheit einbrach, ging es an die Stillung der niedrigen Grundinstikte oder an die Hausaufgaben für den nächsten Tag. Computer, Spielekonsolen und schnurlose Telefone gabs nicht. Der erste C64 (bei mir war es sogar noch ein VC20) löste auch noch keine Computerabhängigkeit aus, die uns möglicherweise davon abhalten konnte, bereits nach der Schule wieder in "Pisspotscher Manier" die Manschaftsaufstellung festzulegen, um diesmal nicht als Cowboys und Indianer aufzulaufen, sondern als Müller, Beckenbauer und co. vor den Medizinballähnlichen Lederklops zu treten. Auch hier konnte erst das fehlende Flutlicht und die Erinnerung an die gestrigen Standpauke des Zuspätkommens dafür sorgen, dass man nach ungezählten Stunden und mit einem Ergebnis von 86 zu 79 nun endlich nach Hause musste.
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Nun der weit gereiste Kolumnist hatte bereits vor einigen Wochen in einer Kolumne auf die spürbaren Veränderungen in der EM-Szene hingewiesen und konnte sich nun auch am vergangenen Wochenende in Oirschot (NL) ein Bild davon machen, ob denn vorherige These auch tatsächlich zutreffend sind. Man könnte glatt meinen, betrachtet man die Besucherzahlen des samstägigen E-Days, wir wären wieder in die "traurige Zeit" der EM zurückgefallen. Ca. 150 (+-) Fans waren zugegen als Booth & Creek, Dinsdale und Picture Palace Music ihre Musik zum Besten gaben und man fiel unweigerlich in den Vergleich zur Herbst Ausgabe des E-Live, die natürlich deutlich mehr Besucher anreisen lies.
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The Return of Planet X - Great Chruch of Haarlem
Remy und Ron Boots-Fans sollten sich den 19.5. notieren, um beide gemeinsam mit Eric und Harold v.d. Heijden in Haarlem live zu erleben. Der ungewöhnliche Austragungsort ist die "Grote of St. Bavokerk" in der es neben traditioneller EM auch Klassik Elemente zu hören und zu sehen geben wird. Neben den üblichen "Friends" wird auch ein Streich-Trio das Event begleiten und sicherlich zu einem besonderen Ereignis machen. Tickets: "besucherfreundliche" 12 Euro Start 19.00 Uhr
weitere infos: http://shop.desertedislandmusic.nl
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Dies ist auch meine erste richtige Berührung mit der Musik von Alpha Wave Movement. Gregory T. Kyryluk verbirgt sich hinter dem Pseudonym Alpha Wave Movement und unter diesem Projekt sind auch seit Anfang der 90er Jahre einige Cds erschienen. -Drifted Into Deeper Lands- wurde zwischen 1998 und 2000 aufgenommen und erinnert sehr stark an die Werke von Steve Roach und Michael Stearns, wie auch das Coverfoto vermuten lässt. Da hier aber wesentlich mehr Synthies eingesetzt werden, erscheint die Musik abwechslungsreicher......eben richtig gute Deep-Ambient-Musik.
Uwe Saße
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Vor einiger Zeit hatte ich schon 2 CDs von "The Glimmer Room" vorgestellt. - I Remain- gefällt mir genauso gut wie die - Home Without The Journey-. Ich mag die Musik von Andy Condon einfach ! Wunderbare Ambient-Musik... verträumt, manchmal ein wenig verspielt und jede Menge Melancholie. Was ich nur sehr schade finde, ist die doch sehr kurze Spieldauer dieser schönen Musik....nur knappe 42 min. und dann ist die Träumerei leider vorbei. Aber es lohnt trotzdem, sich die Musik von -The Glimmer Room- anzuschaffen, denn sie ist einfach "SCHÖN".
Uwe Saße
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