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Michael Brückner - Two Letters From Crimea

Sehr schön, da isse!  Vor einigen Monaten schon angekündigt, dann haben einige Leute dem lieben Michael Brückner die Bude eingerannt, weil sie alle ungeduldig geworden sind. Dann ist es etwas ruhiger geworden und nun ist sie da, die "Two Letters From Crimea". Auf dem Trailer, den Michael schon vorher rausgerückt hat, konnte man schon einen guten Eindruck bekommen, der jetzt voll bestätigt wurde. Auf dieser DoCD, dessen Material zum größten Teil aus einem Konzert am 1.April 2014 in der St. Peter-Kirche in Frankfurt stammt, lässt es Michael etwas ruhiger angehen und mehr die tolle Athmosphäre auf den Hörer wirken. Alles sehr eingängig, keine wilden Überraschungen  - nein, "nur" richtige, gute Ambientmusik, die sich sehr angenehm hören lässt! Aber mehr möchte ich nicht verraten. Hört am besten selbst.

https://michaelbrueckner.bandcamp.com/

Uwe Saße

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Cinema - Loopings

cinema loopingsAuch nach mehrmaligen Hören des neuen Longplayers von Jürgen Krutzsch ist der Rezenseur noch immer hin- und hergerissen. Zum Einen gefallen die Sounds, die sehr unterschiedlichen Ideen und die Vielfalt, aber dagegen steht das etwas ziellose umherirren zwischen diversen Pionier-Vorlagen verschiedener Groß-Elektroisten und den etwas ungenauen kompositorischen Handwerklichkeiten. Dabei sind die gedrehten Schleifen keineswegs Langweilig oder es mangelt an tollen Ansätzen, vielmehr ist es der Eindruck, dass dem Album noch ein bisschen mehr Produktionszeit ganz gut getan hätte. Allerdings möchte der kritische Blick des Zeilenerezeugers dieses Artikels eingestehen, dass der subjektive Eindruck immer auch unterschiedliche Meinungen hervorbringen darf und wir  an vielen Cue-Punkten des Albums, trotzdem gut unterhalten wurden. 

https://www.facebook.com/cinemabypoengse

Stefan Erbe

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Andreas Hack - Pieces

andreashack piecesSehr schön Andreas! Pieces ist ein tolles Album, überraschendes Ambientes trifft auf glitchiges Percussives, ein Klavier klingt zwischen Drones und analoge Solo-Sounds, Athmos und Drones kombinieren sich geschickt in eine Soundtrackartige Welt. Manchmal sperrig und kompliziert, manchmal aber auch eingängig und trivial. So mögen wir es am liebsten, eine CD die von ihrer Variation lebt und bei jedem Indexwechsel etwas neues aus der Hakschen Schublade zaubert. Nicht immer leicht, manchmal auch melancholisch und dramatisch. Glückwunsch, ein 2014er Highlight. Liebe Schallwelle-Jury, womöglich noch ein Newcomer!?

http://www.mellowjet.de/Webshop_V4/index.php?main_page=index&cPath=65_153

Stefan Erbe 

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BKS - Direction Green

Aha, nun also Richtung Grün! Und das in 42 Minuten und 18 Sekunden. Eine knappe Dreiviertelstunde um eine Farbe zu erreichen? Oder vielleicht besser noch, (s)eine politische Richtung zu ändern oder jede kommende Strassenampel in dieser Farbe zu erleuchten? Die Jungs von BKS lassen uns auch dieses mal viel Farbfreiraum für die eigene Interpretation und schlagen im wesentlichen kurzweilige Klang-Wege ein, um dem Zuhörer für die colorisierte Reise zu gewinnen. Das Farbenspiel kommt irgendwie bekannt vor? Stimmt, es gab schon einiges aus der Palette wie Rot und Blau, Grün führt weiter was diese angefangen haben. Welcher Farbton steht wohl als nächstes an?

www.manikin.de

Stefan Erbe   

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Moonbooter - Cosmoromantics

moonbooter cosmoromanticDas neue Release von Bernd Moonbooter Scholl steht wieder ganz in der Linie seiner bisherigen "Cosmo-Serie" und erschallt mit einem kleinen Unterschied zur vorherigen Lebenszeichen-Produktion "Still Alive", die noch etwas besinnlicher daherkam. Cosmoromantics steht nämlich wieder durchweg für die drumatischen und dynamischeren Bestandteile die Bernds Musik über die vielen Jahren populär gemacht hat. Sie verzichtet dabei auf komplizierte Elemente, ist wieder sehr eingängig und überzeugt durch exzellentes Sounddesign. Besonders Auffällig erscheint der Empulsiv-Redaktion die Inspirationsvorlage, die dem Track Spirit of Time zugrunde lag und nicht nur retrospektive Erinnerungen erzeugt. Aber allein dafür lohnt schon der Kauf.

www.moonbooter.de

Stefan Erbe

Über Empulsiv

Empulsiv wurde 2011 als Webzine für (traditionelle) elektronische Musik gegründet. Es berichtete über ein Jahrzehnt von musikalischen Events und über Veröffentlichungen, präsentierte Interviews und Neuigkeiten aus der Szene. Ende 2022 wurde das Webzine eingestellt. Es wird nun als Infoportal mit Eventkalendar, Linksammlung und Archiv fortgeführt, so dass Neues sowies Vergangenes weiterhin gefunden werden kann.